Kamera-Import
Der Kamera-Import nimmt dir die lästigste Arbeit beim Vokabellernen ab: das Abtippen.
Du fotografierst eine Vokabelliste, einen Text oder eine Buchseite – die App erkennt die
Wörter per Texterkennung und übersetzt sie für dich.
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Wofür der Import gut ist
Am wirkungsvollsten lernt man mit genau den Wörtern, die gerade dran sind – der Lektion im
Schulbuch, der Wortliste vom Kurs, dem Text aus dem Unterricht. Genau die von Hand
einzutippen, ist aber die Hürde, an der Vokabel-Apps meistens scheitern. Mit dem Kamera-Import
wird aus einer Buchseite in wenigen Sekunden eine fertige Lerneinheit.
Schritt für Schritt
- Scan starten – wähle Mit Kamera scannen und nimm ein Foto der Seite auf.
Beim ersten Mal fragt die App nach der Kamera-Berechtigung.
- Texterkennung – die App liest die Wörter aus dem Bild. Das dauert einen Moment.
- Zielsprache wählen – der erkannte Text wird in deiner Gerätesprache angenommen;
du legst fest, in welche Sprache übersetzt werden soll.
- Übersetzen – die Wörter werden übersetzt. Falls die App das Sprachmodell dafür
noch nicht hat, lädt sie es einmalig herunter.
- Prüfen und importieren – geh die Liste durch, korrigiere bei Bedarf und tippe auf
Importieren.
Was daraus entstehen kann
Beim Import entscheidest du, wozu die erkannten Wörter werden sollen:
- Zum Vokabular hinzufügen – die Wörter wandern in deinen bestehenden
Vokabelbestand.
- Neue Karteikarten-Box anlegen – daraus entsteht eine eigene Box, die du benennen
kannst (zum Beispiel „Englisch – Seite 42"). Gelernt wird sie dann mit
Spaced Repetition.
- Buchstabensalat-Level erstellen – aus derselben Wortliste wird ein
Buchstabensalat-Level,
mit dem du die Schreibweise übst.
Übersetzungen nacharbeiten
Nicht jedes Wort lässt sich automatisch sauber übersetzen. Die App zeigt dir deshalb an, wie
viele Wörter noch ohne Übersetzung sind, und meldet, sobald alle versorgt sind. Jedes
Wort lässt sich vor dem Import einzeln bearbeiten – du kannst also eine falsche
Übersetzung korrigieren oder eine fehlende ergänzen.
Es lohnt sich, das direkt zu tun: Eine Karteikarte mit falscher Übersetzung lernst du sonst
wochenlang falsch.
Tipps für gute Erkennung
- Auf gleichmäßiges Licht achten und Schatten der eigenen Hand vermeiden.
- Die Seite möglichst flach und gerade von oben fotografieren, nicht schräg.
- Lieber eine Spalte oder Lektion pro Foto als eine ganze Doppelseite – das Ergebnis
wird sauberer und du musst weniger nacharbeiten.
- Gedruckter Text wird deutlich zuverlässiger erkannt als Handschrift.
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